MTD 243-670 Manual do Utilizador Página 89

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sowie selbst hergestellte Reservoirlösungen (siehe Tabelle 4.4) kamen zum Einsatz.
Außerdem wurden Tropfengrößen von 0,4-2 µL und verschiedene
Lagerungstemperaturen (4 °C und 18 °C) erprobt. Trotz dieser umfangreichen
Versuche konnte keine Kristallisationsbedingung aufgefunden werden. Es zeigte sich
darüber hinaus, dass das Protein selbst bei extremen Bedingungen (hohe
Proteinkonzentration und hoher Fällungsmittelgehalt) stabil war und nur in geringem
Maße ausfiel.
Tabelle 4.4: Zusammensetzung der selbst entwickelten Screens für die Protein-
kristallisation.
Bezeichnung Zusammensetzung
Na/K-Tartrat/Ammoniumsulfat-Screen
(96 Bedingungen)
100 mM Bis-TRIS-Propan
100-375 mM Ammoniumsulfat
1-1,55 M Na/K-Tartrat
Ammoniumsulfat/Glycerin-Screen
(96 Bedingungen)
100 mM HEPES pH 8,5
1,5-2,02 M Ammoniumsulfat
0-15 % Glycerin
4.5 Rekombinantes des-[238-252]-MtrA mit C-terminalem StrepII-
Affinitätspeptid (MKMtrA) aus M. kandleri
Zur Expression von des-[238-252]-MtrA (MKMtrA; 27 kDa) als lösliches Protein
mit StrepII-Affinitätspeptid wurden mit pCSt_tet(mtrA) transformierte E. coli Rosetta
(DE3) pLysS-Zellen verwendet (siehe Abschnitt 3.3.3).
Nach dem Zellaufschluss durch Ultraschall wurde die lösliche Fraktion zur
Fällung der E. coli-Proteine auf 70 °C erhitzt. Die weitere Reinigung gelang
säulenchromatographisch durch Bindung von MKMtrA an Strep-Tactin
®
und
anschließende Elution mit 2 mM
D-Biotin (siehe Abschnitt 3.5.6). Die während der
Aufreinigung gewonnenen Proben wurden mittels Western Blot mit Anti-StrepII-
Antikörpern analysiert.
Wie auf den Western Blots in Abbildung 4.12 zu sehen, ließ sich MKMtrA nur
teilweise als lösliches Protein in E. coli produzieren. Ein weiterer Teil befindet sich
nach dem Zellaufschluss in der unlöslichen Fraktion. Insgesamt wurde MKMtrA in
relativ geringen Mengen exprimiert. Darüber hinaus betrug das anhand von
SDS-Page und Western Blot geschätzte Molekulargewicht von MKMtrA ca. 16,5 kDa,
was vom berechneten Wert von 27 kDa stark abwich. Das C-terminale Ende von
MKMtrA mit StrepII-Affinitätspeptid ließ sich jedoch durch Western Blot und die
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