MTD 243-670 Manual do Utilizador Página 64

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3 Methoden
Deckplättchen und Silikonfett a/jointfilesconvert/483107/bgedichtet wurden, verwendet. Das Volumen der
Reservoirlösung betrug hier 0,5-1 mL, der Tropfen bestand aus 1 µL Bodenlösung
und 1 µL Proteinlösung.
Die Co-Kristallisation von KMtd mit Substrat und Cosubstrat wurde von Frau
Ulrike Demmer (Max-Planck-Institut für Biophysik, Frankfurt) im Anaerobenzelt und
unter Rotlicht durchgeführt. Sämtliche Lösungen wurden dazu anaerobisiert und je
500 µL Reservoirlösung in Sitting drop-Kristallisationsplatten mit 24 Vertiefungen
gefüllt. Je 1 µL Reservoirpuffer wurde mit 1 µL Proteinlösung in den dafür
vorhergesehenen Vertiefungen gemischt, die Platten mit Klebeband verschlossen
und bei 20 °C gelagert.
Zum Einfrieren der Proteinkristalle vor der röntgenographischen Untersuchung
wurde zunächst das Auftreten von Eisringen im Streubild der mit verschiedenen
Glycerin- oder PEG-Konzentrationen als Frostschutzmittel versetzten
Reservoirlösung überprüft. War die geringst mögliche Frostschutzmittelkonzentration
gefunden, wurden die Kristalle darin kurz inkubiert, mit einem passenden Cryo-loop
eingefangen und im laminaren Stickstoffstrom bei 100 K eingefroren. Bis zur
Messung wurden die Kristalle in flüssigem Stickstoff gelagert.
3.6.2 Datensammlung und -prozessierung
Sämtliche Daten zur Röntgenstrukturanalyse wurden am SLS (Synchrotron,
Villigen, Schweiz), Beamline PX02 gemessen. Die Rotation pro image betrug
standardmäßig 0,5° bei einer Wellenlänge von ca. 1 Å (12,3984 keV).
Die gesammelten Daten wurden mittels des Programms XDS prozessiert (99),
wobei zunächst die möglichen Bravais-Typen bestimmt und die Reflexe
entsprechend indiziert wurden. Die Raumgruppe konnte anhand der Statistiken für
die jeweilige Raumgruppe sowie die Analyse von Auslöschungen durch
Schraubenachsen bestimmt werden. Danach konnten die indizierten und integrierten
Reflexintensitäten mittels der Programme XSCALE und XDSCONV skaliert und
reduziert sowie die Friedel-Paare zusammengefasst werden.
Um die Anzahl von Monomeren pro asymmetrischer Einheit voraussagen zu
können, wurde der Matthews-Koeffizient V
M
nach Gleichung 3.2 mit dem Programm
MATTHEWS_COEFF (ccp4-suite) berechnet. Werte von n, für die V
M
zwischen
1,7 Å
3
/Da und 3,5 Å
3
/Da liegt, entsprechen nach Gleichung 3.3 einem Solvensgehalt
von 27-65 %. Laut statistischen Untersuchungen liegt der Solvensgehalt von
Proteinkristallen am häufigsten bei 43 % und der V
M
somit bei 2,2 Å
3
/Da (126). Werte
von n, für die V
M
nahe dem statistischen Maximum liegt, sind somit wahrscheinlich.
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