MTD 243-670 Manual do Utilizador Página 43

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3 Methoden
3.2 Molekularbiologische Methoden
3.2.1 Extraktion und Reinigung genomischer DNA aus Archaeen-Zellen
Zur Extraktion der genomischen DNA aus Archaeen-Zellen nach Kiener et al.
(110) und Marmur und Doty (111) wurden 2 g Methanocaldococcus jannaschii-Zellen
unter flüssigem Stickstoff mit Mörser und Stößel aufgeschlossen und in 14 mL
Saccharose-TE-Puffer (20 mM TRIS/HCl pH 8,0, 5 mM EDTA pH 8,0, 10 %
Saccharose) mit 2,8 mg Proteinase K resuspendiert. Nach einstündiger Inkubation
bei 37 °C wurde mit 2 % SDS (Endkonzentration) versetzt und wiederum 1 h bei
60 °C inkubiert. Nach Zugabe von 3,5 mL 5 M NaCl-Lösung wurde 1 h auf Eis
inkubiert und schließlich zentrifugiert (20000 x g, 4 °C, 30 min).
Die DNA wurde durch Zugabe des einfachen Volumens an eisgekühltem
Isopropanol aus dem Überstand gefällt und auf einen Glasstab gewickelt. Nach
Waschen mit 70 % Ethanol ließ man die DNA trocknen und löste sie schließlich in
10 mL TE-Puffer (20 mM TRIS/HCl pH 8,0, 5 mM EDTA pH 8,0). Anschließend
wurde 1 mg Proteinase K zugegeben und bei 37 °C für 1 h inkubiert.
Durch dreimalige Zugabe von Phenol/Chloroform im Verhältnis 5:1,
zehnminütiger Inkubation unter Schütteln und anschließender Zentrifugation
(4500 x g, 4 °C, 20 min) wurde die DNA von Protein gereinigt.
Zur Entfernung von Salzen und Nukleotiden wurde Na-Acetat-Puffer (3 M
Na-Acetat pH 5,2) im Verhältnis 1:10 sowie das dreifache Volumen an eisgekühltem
Ethanol und zentrifugiert (4500 x g, 4 °C, 20 min). Das Pellet wurde mit 1 mL
eisgekühltem Ethanol (70 % v/v) gewaschen, nach erneutem Zentrifugieren
(4500 x g, 4 °C, 20 min) an der Luft getrocknet und schließlich in 3 mL TE-Puffer
resuspendiert.
Um RNA zu entfernen wurde 20 µg/mL RNAse (Endkonzentration) zugegeben,
dreimal mit Phenol/Chloroform extrahiert, erneut mit Na-Acetat sowie Ethanol gefällt,
mit 70 % Ethanol gewaschen und in 3 mL TE-Puffer resuspendiert.
3.2.2 Herstellung künstlicher DNA-Fragmente mittels PCR
Die für MtrH und MtrA aus M. jannaschii codierenden Genabschnitte bzw. deren
verkürzte Varianten wurden mittels Polymerasekettenreaktion amplifiziert. Dabei
wurden durch entsprechende Primer Restriktionsschnittstellen zur Klonierung in
verschiedene Zielvektoren eingeführt (siehe Tabelle 3.2). Die Primer-Sequenzen sind
im Anhang (Abschnitt 7.3) zu finden.
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