MTD 243-670 Manual do Utilizador Página 65

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ERGEBNISSE KAPITEL 3
der DNA-Gyrase B (EC 5.99.1.3; H16_A0003) und drei Untereinheiten eines Typ I Re-
striktions-Modifikationssystems (H16_A0004-0006) kodiert. Während die Sequenz des
oriC zwischen unterschiedlichen Spezies variiert, sind Zusammensetzung und Reihen-
folge der Gene in der Umgebung des chromosomalen Replikationsursprunges auch zwi-
schen entfernteren Organismen weitgehend konserviert (Abb. 3.11).
R. eutropha H16
R. eutropha JMP134
Bu. pseudomallei K96243
R. solanacearum GMI1000
Bo. bronchiseptica RB50
Abb. 3.11: Vergleich der Umgebungen ausgewählter dnaA-Homologe (rot) in verschiede-
nen Organismen (Contig Regions). Gene mit ähnlicher Sequenz werden in gleicher Farbe
dargestellt. Rot, dnaA; grün, β-Untereinheit der DNA-Polymerase III; blau, β-Untereinheit der
DNA-Gyrase B; rosa, L34P; türkis, Ribonuklease P. Abkürzungen: R., Ralstonia; Bu., Burkhol-
deria; Bo., Bordetella.
Im Gegensatz zur chromosomalen Replikation wird mit der Initiation der plasmi-
dären Replikation die Anzahl der Kopien des Plasmids kontrolliert (del Solar & Espino-
sa, 2000). An diesem Mechanismus ist das plasmidäre Replikationsprotein
repA betei-
ligt (Burian
et al., 2003). Ebenso wie pHG1 enthält Chr.2 ein potentielles repA-Gen
(H16_B0001), das mit einem Minimum des kumulativen
GC-Skews zusammenfällt (Da-
ten nicht gezeigt). Die
RepA-Proteine von Chr.2 aus R. eutropha und dem Megaplasmid
aus
R. solanacearum weisen große Ähnlichkeit zueinander auf (92 % Identität auf Pro-
teinebene). Dagegen unterscheiden sich beide Varianten stark vom
repA-Gen auf pHG1,
das mehr dem
repA vom Megaplasmid pMOL28 aus R. metallidurans CH34 (Taghavi
et al.
, 1996) ähnelt (Abb. 4.2). In der intergenischen Region stromaufwärts von repA
befinden sich – in unterschiedlicher Orientierung – acht potentielle
RepA-Bindestellen
der Consensus-Sequenz
CGTACCCGTTTCTGCG. In gleicher Reihenfolge wie auf
dem Megaplasmid von
R. solanacearum folgen auf repA stromabwärts ein potentielles
par-Operon (H16_B0003-0004) und ein Gen der Transposase/Integrase-Familie
(H16_B0005). Ein
par-Operon ist auch in unmittelbarer Nachbarschaft von repA auf
pHG1 lokalisiert.
parA und parB kodieren für ein plasmidäres Partitionierungssystem,
das während der Zellteilung für eine korrekte Verteilung der Plasmide auf die Tochter-
zellen sorgt (Gerdes
et al., 2000).
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