MTD 243-670 Manual do Utilizador Página 17

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3 Einleitung
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aufgenommenen, oxidierten Selenverbindungen zu Selenid reduziert werden.
Ursprünglich dachte man, dass dies auf dem Weg der Reduktion des Sulfats erfolgt.
Allerdings liegen in der Umwelt im Allgemeinen Schwefelkonzentrationen vor, die um
den Faktor 1000 höher liegen, als die vorgefundenen Konzentrationen des Selens
(Turner et al., 1998). Die Reduktion des Selenats bzw. Selenits könnte daher auf
einem separaten Weg erfolgen, wodurch sichergestellt werden würde, dass die für
die Synthese der Selenoproteine notwendigen Selenverbindungen in ausreichender
Menge zur Verfügung stehen. Der genaue Mechanismus der Reduktion ist nicht
bekannt. Es wird aber angenommen, dass das Glutathion (GSH) an der Reduktion
des Selenits beteiligt ist (Abb. 2). Dabei führt die Reaktion des Selenits mit dem
Glutathion zur Bildung des Selenodiglutathions (GSSeSG), das weiter zum
Glutathionyl-Selenid-Anion (GSSe
-
) und zum Selenol-Anion (HSe
-
) reduziert wird
(Ganther, 1968; Sandholm & Sipponen, 1973; Turner et al., 1998). Für den Einbau
von Selenocystein in Proteine wird das Monoselenophosphat benötigt. Das Produkt
des Gens selD aus E. coli, die Selenophosphat-Synthetase, katalysiert die Synthese
des Monoselenophosphats aus ATP und Selenid (Veres et al., 1994). Die für die
Bildung des Monoselenophosphats benötigte Selenkonzentration war dabei so hoch,
dass sie eigentlich ein optimales Wachstum der Zellen nicht erlauben würde. Daher
ist es fraglich, ob es das natürliche Substrat für die Selenophosphat-Synthetase ist.
So bindet das Enzym Rhodanese, eine Sulfurtransferase, in Anwesenheit von GSH
Selen, wenn es als Selenit zugesetzt wurde. Bei Selenophosphat-Synthetase-Tests
wurde dann in vitro die Synthese des Monoselenophosphat aus der Rhodanese in
Anwesenheit von ATP gezeigt, wenn diese Selen gebunden hatte.
Interessanterweise führte bereits eine geringere Rhodanese-Konzentration zur
Bildung des Monoselenophosphats, als die normalerweise dafür benötigte
Selenidkonzentration (Ogasawara et al., 2001).
Die Selenocystein-Lyasen können das Selenocystein zu Alanin und elementares
Selen abbauen. Ersetzt man in Selenophosphat-Synthetase-Tests das Selenid durch
das Selenocystein und einer Selenocystein-Lyase, dann wird ebenfalls
Monoselenophosphat gebildet. Es kann daher angenommen werden, dass die
Selenocystein-Lyasen den zellulären Selenspiegel regulieren (Esaki et al., 1982;
Lacourciere & Stadtman, 1998; Lacourciere et al., 2000).
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